Szene aus Wild Horse Nine
Filmplakat Wild Horse Nine

Film

Wild Horse Nine

118 Min. FSK 16

Zum Film

Handlung

Santiago de Chile, kurz vor dem verhängnisvollen Militärputsch des Jahres 1973: Die politische Lage in der chilenischen Hauptstadt spitzt sich zu, die Straßen sind aufgeladen, das Land steht am Rand des Umsturzes. Mitten in diesem Chaos werden die beiden CIA-Agenten Chris (John Malkovich) und Lee (Sam Rockwell) von ihrem unbarmherzigen Stationsleiter MJ (Steve Buscemi) aus der brodelnden Metropole abgezogen und auf die entlegene Osterinsel im Pazifik entsandt. Was zunächst wie eine unspektakuläre Routine-Mission fernab des politischen Sturms wirkt, entpuppt sich schnell als Zerreißprobe für die beiden Männer. Chris und Lee sind seit langem Partner, doch die Isolation und der Druck der Ereignisse holen die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit ein. Alte Rechnungen, unausgesprochene Konflikte und das Gefühl, Teil eines viel größeren, undurchsichtigen Spiels aus globalen Verschwörungen zu sein, lasten schwer auf ihrer Beziehung. Die vermeintliche Abgeschiedenheit der Insel erweist sich als trügerisch: Die Vergangenheit lässt sich nicht abschütteln, und die politischen Umwälzungen auf dem Festland werfen ihre Schatten bis in dieses vermeintliche Paradies. Die Situation eskaliert vollends, als Chris eine Verbindung zu zwei rebellischen Studentinnen (Mariana di Girolamo und Ailin Salas) knüpft. Diese Begegnung wird zum fatalen Funken, der nicht nur die fragile Balance zwischen Chris und Lee ins Wanken bringt, sondern auch den gesamten Aufenthalt auf der Osterinsel endgültig aus den Fugen geraten lässt. Zwischen persönlicher Schuld, professioneller Pflicht und den Nachwirkungen historischer Umbrüche entfaltet sich ein packendes Kammerspiel über Loyalität, Verrat und die Unmöglichkeit, der eigenen Geschichte zu entkommen.

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