Ein Haus an einem märkischen See wird über Jahrzehnte zum Schauplatz unterschiedlichster Lebensgeschichten. Generation für Generation ziehen neue Bewohner ein, deren persönliche Schicksale eng mit den tiefgreifenden politischen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts verwoben sind. Von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg bis zur DDR-Zeit erlebt das Anwesen zahlreiche Umbrüche und Neuanfänge. Mit jeder Epoche verändern sich die Menschen, ihre Hoffnungen und Lebensentwürfe, während das Haus als stiller Zeuge ihrer Erfahrungen Bestand hat. Auch nach der Wiedervereinigung setzen sich die Transformationen fort. Der Film zeichnet das Porträt mehrerer Generationen, die auf unterschiedliche Weise nach Heimat, Identität und ihrem Platz in einer sich ständig wandelnden Welt suchen. Ihre Geschichten sind geprägt von Hoffnung und Verlust, von Anpassung und Widerstand, von persönlichen Träumen, die sich gegen die Zwänge der Geschichte behaupten müssen.